I’m a wild type
Posted on 19 Januar 2011 | No responses
Vortrag und Gespräch mit Ursula Damm, Künstlerin, Berlin
Im Seminar “I’m an Artist and I want to be involved” von Prof. Mathias Antlfinger, Prof. Ute Hörner.
Donnerstag, 20. Januar, 14 Uhr
Große Witschgasse 9-11,
Atelier Transmedialer Raum

Ursula Damm beschäftigt sich in ihren Installationen mit biologischen Prozessen. In ihrem Vortrag spricht sie über Kunstwerke, die die Methoden der Wissenschaft thematisieren, sich der Natur zu nähern und mit ihr “ins Geschäft zu kommen”.
Ursula Damm wurde bekannt mit Installationen zu geometrischen Strukturen des Raumes. Seit 1995 waren diese interaktive Interpretationen von Bewegungsspuren von Menschen auf öffentlichen Plätzen (www.inoutsite.de). Daneben entstanden zahlreiche Installationen zum Verhältnis von Natur und Zivilisation wie beispielsweise VenusII (in der Sammlung des Ludwig-Museum Koblenz) oder double helix swing (honorary mention ars electronica 2006). Ursula Damm war mit Einzelausstellungen präsent z.B. im Goethe House in New York, im NeuerAachenerKunstverein, oder der Kunstsammlung NRW Düsseldorf, K20 (auf der Brunnenwand).
Ihre Werke wurden gezeigt in internationalen Ausstellungen wie beispielsweise “process is paradigm”, Laboral, Gijon/Spanien, “BIOS4”, Centro Andaluz de Arte Contemporáneo, Sevilla/Spanien, “banquete05”, Conde Duque, Madrid/Spanien oder “Echo”, Wallraf-Richartz-Museum Köln. Ihre Werke sind ebenso vertreten auf verschiedenen internationalen Festivals (Ars electronica 1999, Linz/Österreich; ISEA 2002, Nagoya/Japan, Festival New Film New Media Montreal/Kanada und Ars electronica 2006, Linz/Österreich).
Seit 2008 hat Ursula Damm den Lehrstuhl Gestaltung medialer Umgebungen an der Bauhaus-Universität Weimar inne.
Liebe Deine Stadt
Posted on 5 Dezember 2010 | No responses
Vortrag und Gespräch mit Merlin Bauer, Künstler, Köln
im Kontext des Seminars “I am an Artist and I want to be involved“ Mathias Antlfinger/Ute Hörner
Donnerstag, 09. Dezember 2011, 14 Uhr
Große Witschgasse 9-11,
Atelier Transmedialer Raum

Der aus Graz stammende Künstler Merlin Bauer arbeitete in den vergangenen Jahren zur kulturellen Identität Kölns. Er brachte in den letzten Jahren aus Anlass des Abrisses der Josef-Haubrich-Kunsthalle 2002 und des drohende Abrisses des Kölner Opernensembles einen Dialog über den Umgang mit der Architektur der Nachkriegsmoderne in Gang. Nachdem Interventionsprojekt „Unter dem Pflaster der Strand – Momentane Orte“, das sich mit der Benutzung des öffentlichen Raums befasste und im Rahmen von bisher ca. 90 Interventionen städtebauliche, kultur- und gesellschaftspolitische Themen bearbeitet hat, begann er 2005 das Projekt „Liebe deine Stadt“, bei dem er sich zusammen mit Fotografen, Stadtplanern und Wissenschaftlern wie Jan und Alieda Assmann, Bazon Brock, Peter Zumthor oder Candida Höfer, neben der Analyse von Stadtentwicklungsprozessen auch Fragen der kulturellen Identität näherte. Für sein letztes Projekt, eine Performance, hantierte er mit den Insignien Kölns: Kicken, Kunst und Karneval! Im Februar 2010 trat ein Karnevalswagen neuen Typs unter dem Slogan „Ihr seid Künstler und wir nicht!“ seine Jungfernfahrt an, um gegen den Abriss des Kölner Schauspielhauses zu intervenieren. In einer Prozession zogen mehrere hundert Künstler und Kulturschaffende den Protest- und Festwagen vom Kölnischen Kunstverein über den Neumarkt bis zum Schauspielhaus am Offenbachplatz. Die Aktion wurde von einem einzigartigen Verbund Kölner Institutionen unterstützt: dem 1. FC Köln, der Art Cologne, dem Kölnischen Kunstverein, den Kölner Galerien, dem Kölner Komment, dem Kolumba Museum, Mut zu Kultur und dem Festkomitee des Kölner Karnevals! Der Wagen fand auch am Kölner Rosenmontagszug 2010 eine äußerst positive Aufnahme. Auf Grund der 53.000 mobilisierten Unterstützer des Bürgerbegehrens musste die Kölner Politik ihre Pläne zum Abriss verwerfen. Damit konnte die Sanierung dieses kulturhistorisch bedeutenden Bauwerks gesichert werden.
Ihr macht schon wieder nicht was ich will
Posted on 8 Januar 2010 | No responses
Vortrag und Gespräch mit Ulf Aminde, Berlin
im Seminar “I’m an Artist and I want to be involved” von Prof. Mathias Antlfinger, Prof. Ute Hörner und Echo Ho.
Donnerstag, 14.Januar, 14 Uhr
Filzengraben 8-10, EG, Seminarraum
hinter dem Klanglabor
„Würdest du denn in meinem Film auftreten, wenn ich mit der Kamera in deine Gefängniszelle kommen würde? Würde. Was für ein Irrsinn, den eigenen Arbeitswahn auszugießen auf Menschen, die ganz andere Probleme haben. Was soll es bedeuten, dass dieser ein echter Junkie, ein wirklicher Gefangener, eine echte Investmentbankerin ist ?
(…) Im schlimmsten Falle denkt der andere, er bekäme eine Bühne, ein Forum, eine Schleuse, die ihn in eine Öffentlichkeit stellt. In meinen Arbeiten habe ich bisher niemanden getroffen, der ausgeschlossen war und durch mein Zutun irgendwo integriert wurde.“
Die Arbeiten des 1969 geborenen Künstlers Ulf Aminde kommen schnell auf den Punkt. Seine Räume, Szenarien und Situationen haben entwaffnend klare Konturen: Punks, die vor der Kulisse eines Abbruchhauses „Reise nach Jerusalem“ spielen; Obdachlose, die in der MoMA-Ausstellung den Kanon der modernen Malerei kommentieren; Alkoholiker, die Amindes Kamera zum sonnabendlichen Fußballspielen begleitet.
Spiele und ihre Regeln sind das große Thema der bisherigen Film- und Installationsarbeiten Amindes: Wer ist drin? Wer draußen? Und warum? Wie entstehen Gruppen und wie verhalten sie sich nach innen und nach außen? Ulf Aminde schafft Settings, er definiert soziale, vermeintlich kunst-ferne Räume als Bühne und lässt darauf jene agieren, deren Stück ihre eigene Biografie ist.
Bilder der Exkursion zum stillgelegten Kokereigelände in Dortmund
Posted on 22 Juli 2009 | No responses
“Wach sind nur die Geister. Über Gespenster und ihre Medien”
Posted on 3 Juni 2009 | No responses
28.5. Exkursion nach Dortmund, Bilder aus der Ausstellung

Hier ein paar links zu den KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen in der Ausstellung
http://ensemble.va.com.au/Treister/
http://www.erikbunger.com/html/schizophonia.html
http://www.vtf.de/frjuerg.shtml
http://www.tonbandstimmen.de/evpmain.htm
http://www.ghostradiox.com/default.asp



































